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Panasonic Lumix DC-FT7 (TS7) im Test: 31 Meter Tauchtiefe ohne Gehäuse & Sucher

Panasonic Lumix DC-FT7 (TS7) im Unterwasser-Test: Die einzige Kompaktkamera, die ohne Zusatzgehäuse bis 31 Meter Tiefe taucht – mit Leica-Zoom, 4K und elektronischem Sucher.

Unter allen jemals gebauten Out-of-the-Box-Unterwasserkameras hält die Panasonic Lumix DC-FT7 (international auch als Lumix TS7 bekannt) zwei Rekorde, die bis heute kein anderer Hersteller gebrochen hat: Sie ist ohne zusätzliches Unterwassergehäuse bis 31 Meter Wassertiefe druckfest – und sie besitzt als einzige wasserdichte Tough-Kamera überhaupt einen integrierten elektronischen Sucher (Live View Finder mit 1,17 Millionen Bildpunkten).

Kurz gesagt
Wer als fortgeschrittener Sporttaucher (AOWD bis 30 Meter) eine kompakte Zoomkamera sucht, aber unter keinen Umständen ein klobiges Zusatzgehäuse mitnehmen will, findet in der Panasonic Lumix DC-FT7 die einzige Kamera auf dem Markt, die ab Werk bis 31 Meter Tiefe dicht hält – inklusive Leica-4,6-fach-Zoom, optischem Bildstabilisator und 4K-Foto/Video.
Tiefenrekord: 31m ohne Gehäuse + Sucher

Panasonic Lumix DC-FT7 (TS7) – 31-Meter-Unterwasserkamera

Richtpreis / Straßenpreis ca. 450 € bis 590 €

Technische Eckdaten

  • Tauchtiefe: 31 m ohne Zusatzgehäuse (IPX8, druckfest bis 100 kg)
  • Sensor & Video: 1/2,3 Zoll Hochempfindlichkeits-MOS (20,4 MP), 4K UHD 30 fps
  • Objektiv: Leica DC Vario-Elmar 4,6× Zoom (28–128 mm KB, f/3.3–5.9, Power O.I.S.)
  • Sucher & Display: 0,2-Zoll Elektronischer Sucher (1,17 Mio. Punkte) + 3,0-Zoll-LCD
  • Extras: 4K-Foto-Funktion (30 Bilder/s mit 8 MP), Höhenmesser, Tiefenindikator, Kompass

Stärken unter Wasser

  • + Einzige Kompaktkamera weltweit mit 31 Metern Tauchtiefe komplett ohne Zusatzgehäuse
  • + Optischer Bildstabilisator (Power O.I.S.) im Leica-Zoomobjektiv gegen Verwackler
  • + Elektronischer Sucher (EVF) ermöglicht blendfreie Bildkontrolle an der gleißenden Wasseroberfläche
  • + 4K-Foto-Modus extrahiert aus 30 Bildern pro Sekunde exakt den Moment, in dem der Fisch in die Kamera blickt

Einschränkungen

  • - Speichert nur JPEG (kein RAW-Format wie bei der OM System TG-7 oder SeaLife Micro 3.0)
  • - Durch die extrem dicken Gehäusewände und das Panzerglas mit 319 Gramm spürbar schwerer als 15-m-Kameras
  • - Nur noch in geringen Stückzahlen im Handel / Marketplace verfügbar (hohe Nachfrage unter Tauchern)
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Taucher beim Fotografieren am Riff in größerer Tiefe
Bis 31 Meter Tiefe ohne Zusatzgehäuse: Die Panasonic Lumix DC-FT7 deckt das gesamte Sporttauch-Spektrum vom Hausriff bis zum 30-Meter-Wrack im eigenen Kameragehäuse ab (Foto: Pexels)

1. Warum 31 Meter Tauchtiefe ohne Gehäuse technisch eine Meisterleistung sind

Auf 31 Metern Wassertiefe lastet auf jedem Quadratzentimeter der Kamera ein Gesamtdruck von 4,1 bar (mehr als das Vierfache des Atmosphärendrucks an Land). Während bei normalen 15-Meter-Kameras ab 20 Metern die Federfedern der Bedientasten durch den Wasserdruck von selbst eingedrückt werden und das hintere Displayglas nach innen durchbiegt, hat Panasonic die DC-FT7 wie ein kleines U-Boot konstruiert: Die Rückwand vor dem 3-Zoll-Monitor besteht aus einer extra dicken Platte aus gehärtetem Mineralglas, und sämtliche Gehäusedichtungen sind für Drücke ausgelegt, für die man bei der OM System TG-7 das 300 Euro teure Zusatzgehäuse PT-059 kaufen müsste.

2. Die 4K-Foto-Funktion: Der Geheimtrick für scheue Riffbewohner

Wer schon einmal versucht hat, einen blitzschnell aus seiner Wohnröhre hervorschießenden Röhrenwurm, einen jagenden Makrelenschwarm oder einen gähnenden Anglerfisch exakt im richtigen Sekundenbruchteil zu erwischen, kennt die Auslöseverzögerung von Kompaktkameras. Die Lumix DC-FT7 besitzt Panasonics 4K-Foto-Modus (inklusive 4K Pre-Burst): Die Kamera zeichnet dabei bereits eine Sekunde bevor du den Auslöser ganz durchdrückst 30 Bilder pro Sekunde mit jeweils 8 Megapixeln Auflösung auf. Nach dem Tauchgang wählst du am Display einfach das Einzelbild aus, auf dem die Flossenstellung und der Blickwinkel perfekt passen.

3. Lichtführung auf 20 bis 30 Metern Tiefe

Gerade weil dich die Lumix DC-FT7 ohne Gehäuse bis auf 30 Meter Tiefe begleitet, musst du dort unten die Gesetze der Farbabsorption unter Wasser einkalkulieren: Auf 25 Metern Tiefe sind Rot, Orange und große Teile von Gelb vollständig verschwunden – und bei einer Anfangsblende von f/3.3 (bzw. f/5.9 im Zoom) braucht der Sensor dringend künstliches Licht. Kombiniere die FT7 über ihr Stativgewinde auf einer kompakten Schiene mit einer breit leuchtenden Wurkkos DL40 (5.000 Lumen, CRI 90) oder einer Scubapro Nova Wide Videolampe.

? Häufige Fragen zur Unterwasserfotografie

Kann man den elektronischen Sucher (EVF) der Lumix FT7 auch mit Tauchmaske nutzen? ↓

Unter Wasser mit aufgesetzter Tauchmaske nutzt du durch den Abstand des Maskenglases das große, sehr helle 3,0-Zoll-Rückdisplay (1,04 Mio. Bildpunkte). Den elektronischen Sucher spielst du vor allem beim Schnorcheln an der Wasseroberfläche, auf dem Tauchboot und am sonnigen Strand aus, wo jedes normale Display im Sonnenlicht spiegelt.

Wie unterscheidet sich die Lumix DC-FT7 vom Vorgänger DMC-FT5? ↓

Die FT7 verdoppelt die zulässige Tauchtiefe von 13 Metern (FT5) auf volle 31 Meter, erhöht die Sensorauflösung auf 20,4 Megapixel, bringt 4K-Video sowie 4K-Foto mit und ergänzt erstmals den elektronischen Sucher.

Hat die Panasonic Lumix DC-FT7 einen manuellen Weißabgleich für Taucher? ↓

Ja. Neben dem dedizierten Unterwasser-Szenenprogramm kannst du auf jeder Tauchtiefe einen manuellen Weißabgleich (Custom White Balance) auf eine weiße Schreibtafel oder eine graue Flosse durchführen, um den Farbstich der jeweiligen Tiefe zu neutralisieren.

Was muss ich bei der Pflege der 31-Meter-Dichtungen beachten? ↓

Prüfe vor dem Schließen der doppelt verriegelten Seitenklappe penibel, dass kein einziges Sandkorn und kein menschliches Haar auf der umlaufenden Gummidichtung liegt. Nach jedem Tauchgang mindestens 20 Minuten in Süßwasser wässern (siehe auch den Leitfaden zur O-Ring-Pflege auf tauchlampe.xyz).