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Unterwassergehäuse für Kameras & Smartphones: Kaufberatung & Pflege

Unterwassergehäuse für Kompaktkameras, Systemkameras (DSLR/DSLM) und Smartphones (iPhone & Galaxy). Polycarbonat vs. Aluminium, Vakuum-Check und O-Ring-Pflege.

Ein hochwertiges Unterwassergehäuse schützt empfindliche Kameraelektronik vor dem enormen hydrostatischen Druck der Tiefe und hält gleichzeitig sämtliche Bedienelemente – vom Auslöser über das Wahlrad bis zum Zoomhebel – unter Wasser präzise steuerbar. In dieser Kategorie findest du unsere Tests und Praxisanleitungen zu Kameragehäusen und modernen Smartphone-Tauchgehäusen.

Unsere Artikel & Tests zu Unterwassergehäusen

Referenz-Gehäuse Kompaktklasse

OM System PT-059 Unterwassergehäuse (für Tough TG-7 & TG-6)

Richtpreis / Straßenpreis ca. 329 €

Technische Eckdaten

  • Material & Tiefe: Hochfestes Polycarbonat, druckfest bis 45 Meter
  • Frontgewinde: 52-mm-Schraubgewinde für Wet-Lenses (Weitwinkel/Makro)
  • Blitzanschluss: 2x optische Glasfaser-Buchsen für externe Unterwasserblitze

Stärken unter Wasser

  • + Alle Tasten und Drehräder der TG-7 auch mit Handschuhen voll bedienbar
  • + Schwarze Frontseite verhindert störende Spiegelungen im Objektiv
  • + Lässt sich direkt auf Standard-Kameratrays mit Dual-Handgriffen schrauben

Einschränkungen

  • - Silikondichtung (O-Ring) muss vor jedem Tauchgang sauber gefettet werden
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Polycarbonat oder eloxiertes Aluminium: Welches Gehäusematerial ist besser?

Im Tauchalltag begegnen dir zwei Werkstoffe: Polycarbonat-Gehäuse (etwa von OM System, Ikelite oder SeaLife) sind preisgünstiger, leichter im Fluggepäck, korrosionsfrei und durch ihre transparente Rückwand sofort einsehbar – man erkennt beim Abtauchen auf den ersten Blick, ob die Dichtung sauber anliegt. Aluminium-Gehäuse (wie von Nauticam, Isotta oder Marelux) werden aus dem vollen Leichtmetallblock gefräst, sind für Tiefen von 80 bis 100 Metern zugelassen, leiten die Abwärme des Kamerasensors beim 4K-Filmen besser ins Wasser ab und bieten eine unübertroffene Ergonomie über mechanische Hebelübersetzungen.

Die 5 goldenen Regeln der O-Ring-Pflege

  1. Sicht- und Fühlkontrolle: Ziehe den O-Ring vor dem Tauchtag vorsichtig durch zwei saubere Finger, um Sandkörner, Salzkrusten oder Haare zu ertasten.
  2. Sparsam fetten: Verwende ausschließlich das vom Gehäusehersteller mitgelieferte Silikonfett. Das Fett dichtet nicht selbst ab, sondern hält das Gummi geschmeidig, damit es sich unter Druck gleichmäßig in die Nut legt.
  3. Immer ein Trockenmittel einlegen: Ein frisches Silikagel-Päckchen verhindert zuverlässig das Beschlagen des Frontglases in kühlerem Wasser.
  4. Spülbecken-Disziplin: Spüle das geschlossene Gehäuse nach jedem Tauchgang mindestens 15 Minuten in Süßwasser und betätige dabei alle Druckknöpfe, damit sich keine Salzkristalle an den Stößeln bilden.
  5. Lagerung zwischen den Reisen: Lagere das Gehäuse zu Hause niemals mit geschlossener Schnalle, sondern nimm den O-Ring heraus oder lasse den Deckel offen, damit die Dichtung nicht dauerhaft plattgedrückt wird.

? Häufige Fragen zur Unterwasserfotografie

Was bringt ein Vakuum-Ventil am Unterwassergehäuse? ↓

Ein Vakuumsystem erzeugt vor dem Tauchgang mit einer kleinen Handpumpe einen leichten Unterdruck im geschlossenen Gehäuse. Eine Leuchtdiode überwacht den Druck über 3 bis 5 Minuten: Bleibt der Unterdruck konstant (grünes Licht), ist das Gehäuse garantiert zu 100 Prozent wasserdicht, noch bevor es das Wasser berührt.