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Kodak Pixpro WPZ2 im Test: Der 15-Meter-Unterwasserkamera-Bestseller unter 180 Euro

Kodak Pixpro WPZ2 im ausführlichen Unterwasser-Test: Warum ist die gelbe 15-Meter-Kamera mit 4-fach optischem Zoom und WLAN der Bestseller Nr. 1 bei Amazon?

Wer auf Amazon.de nach einer bezahlbaren Unterwasserkamera sucht, sieht auf Platz 1 der Verkaufscharts seit Jahren ein markantes gelbes Gehäuse: die Kodak Pixpro WPZ2. Während große Kamerahersteller wie Nikon (mit der eingestellten Coolpix W100 und W300), Canon, Sony und Fujifilm das Segment der günstigen wasserdichten Kompaktkameras komplett geräumt haben, hält JK Imaging unter der Marke Kodak mit der WPZ2 ein Gerät im Programm, das genau dort ansetzt, wo billige 70-Euro-Schnorchelkameras scheitern: bei 15 Metern echter Druckfestigkeit und einem 4-fach optischen Zoomobjektiv für unter 180 Euro.

Kurz gesagt
Die Kodak Pixpro WPZ2 ist der unangefochtene Preis-Leistungs-Sieger unter 180 Euro für Schnorchler, Familien und Urlaubstaucher bis 15 Meter Tiefe. Sie bietet einen echten 4-fach optischen Zoom (27–108 mm), einen 16-MP-BSI-CMOS-Sensor und direktes WLAN zum Smartphone – zu einem Drittel des Preises einer OM System Tough TG-7.
Amazon-Bestseller Nr. 1 unter 180 EUR

Kodak Pixpro WPZ2 Wasserdichte Digitalkamera (15 Meter)

Richtpreis / Straßenpreis ca. 155 € bis 179 €

Technische Eckdaten

  • Tauchtiefe: 15 m ohne Gehäuse (IPX8)
  • Sensor: 1/2,3 Zoll BSI-CMOS mit 16,35 Megapixeln
  • Objektiv: 4-fach optischer Zoom (27–108 mm KB, f/3.0–6.6)
  • Video & Konnektivität: Full HD 1080p (30 fps), integriertes Wi-Fi (iOS/Android App)
  • Stoß- & Staubschutz: Stoßfest bis 2,0 m Fallhöhe, staubdicht nach IP6X

Stärken unter Wasser

  • + Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis für eine echte 15-Meter-Zoomkamera
  • + 4-fach optischer Zoom (27–108 mm) holt Fische und Schildkröten ohne Qualitätsverlust näher heran
  • + Sehr griffiges, dickwandiges Gehäuse in Signalgelb, Blau oder Rot mit Doppelverriegelung
  • + Direkte WLAN-Übertragung der Unterwasserfotos aufs Smartphone über die Pixpro-App

Einschränkungen

  • - Reiner elektronischer Bildstabilisator (bei wenig Licht unter Wasser besser kurze Belichtungszeiten nutzen)
  • - Video maximal in Full-HD 1080p (kein 4K)
  • - Verwendet MicroSD-Karten bis maximal 32 GB (größere 128-GB-Karten werden nicht erkannt!)
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Meeresschildkröte über einem flachen Korallenriff
Typisches Einsatzgebiet der Kodak Pixpro WPZ2: Beim Schnorcheln und auf flachen Hausriff-Tauchgängen bis 15 Meter Tiefe liefert der 16-MP-BSI-Sensor bei Sonnenlicht klare, farbenfrohe Erinnerungsfotos (Foto: Pexels)

1. Warum die Kodak Pixpro WPZ2 jede 80-Euro-Dual-Screen-Kamera schlägt

Auf den ersten Blick wirkt es verlockend, statt 165 Euro für die Kodak WPZ2 nur 75 Euro für eine der zahllosen „4K / 48 Megapixel“-Schnorchelkameras auszugeben. In der Praxis unter Wasser liegen zwischen beiden Welten: Die billigen 48-MP-Kameras nutzen winzige 5- oder 8-Megapixel-Sensoren, rechnen die Bilder künstlich hoch, besitzen keinerlei optischen Zoom und sind meist nur bis 3 Meter für den Swimmingpool abgedichtet. Die Kodak Pixpro WPZ2 verfügt über ein massives Polycarbonat-Gehäuse mit echter O-Ring-Dichtung und mechanischer Sicherheitsverriegelung bis 15 Meter Tiefe sowie ein 7-linsiges Zoomobjektiv mit 27 mm Weitwinkel (f/3.0).

2. Die häufigste Stolperfalle beim Kauf: Welche Speicherkarte passt in die WPZ2?

Rund 90 Prozent aller Rückfragen zur Kodak Pixpro WPZ2 nach dem Auspacken betreffen die Speicherkarte: Wer eine moderne 128-GB- oder 256-GB-MicroSDXC-Karte einlegt, erhält die Fehlermeldung Kartenfehler. Der Grund steht im Datenblatt: Die Kamera unterstützt ausschließlich MicroSD- und MicroSDHC-Karten bis maximal 32 Gigabyte (Formatierung FAT32, Class 10). Eine 32-GB-Karte speichert auf der WPZ2 über 4.500 Fotos in höchster 16-Megapixel-Auflösung oder mehr als zwei Stunden Full-HD-Video – achte beim Bestellen also einfach darauf, eine 32 GB MicroSDHC zu wählen.

3. Optimale Einstellungen für Schnorchler und Taucher mit der WPZ2

  • Szenenmodus „Unterwasser“ aktivieren: Drücke die MODE-Taste, wähle SCN (Szenenprogramm) und dort das Fisch-Symbol (Unterwasser). Dieser Modus korrigiert den Weißabgleich automatisch in Richtung Warmton und bevorzugt kürzere Verschlusszeiten gegen Bewegungsunschärfe.
  • Serienbildfunktion bei bewegten Fischen: Die WPZ2 schafft bis zu 6 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung. Wenn du beim Schnorcheln von der Welle leicht hin und her bewegt wirst, lohnt sich eine kurze 3er-Serie – mindestens eines der Bilder sitzt exakt im Fokus.
  • Günstiges Licht-Upgrade ab 5 Metern Tiefe: Da der interne Blitz direkt neben dem Objektiv sitzt und im trüben Wasser Schwebstoffe anblitzt, schalte den Blitz unter Wasser auf Aus und nimm für Höhlen, Überhänge oder tiefere Riffe eine preiswerte, farbtreue Tauchlampe wie die Wurkkos DL30 (unter 50 Euro, CRI 90) oder die Sofirn SD05 (ca. 40 Euro) in die linke Hand.

? Häufige Fragen zur Unterwasserfotografie

Kann ich mit der Kodak Pixpro WPZ2 richtig Gerätetauchen gehen? ↓

Bis zu einer maximalen Tiefe von 15 Metern ja (z. B. bei flachen Riff-Tauchgängen, Schnuppertauchgängen oder im ersten Teil des Open-Water-Kurses). Für Tauchgänge auf 18 bis 40 Meter ist sie nicht freigegeben, und es gibt kein externes Zusatzgehäuse für größere Tiefen.

Warum zeigt meine Kodak WPZ2 'Kartenfehler' an? ↓

Die Kamera akzeptiert bauartbedingt nur MicroSD- und MicroSDHC-Speicherkarten bis maximal 32 GB (FAT32). Größere 64-GB-, 128-GB- oder 256-GB-MicroSDXC-Karten werden nicht unterstützt.

Welcher Ersatzakku passt in die Kodak Pixpro WPZ2? ↓

Die WPZ2 nutzt den Lithium-Ionen-Akku LB-015 (3,7 V, 700 mAh). Da eine Akkuladung für etwa 200 Fotos oder 60 Minuten Video reicht, lohnt sich für Schnorchelausflüge ein geladener Zweitakku fürs Trockengepäck.

Wie übertrage ich Fotos von der WPZ2 ohne Kabel aufs Handy? ↓

Aktiviere im Kameramenü die Wi-Fi-Funktion und verbinde dein iPhone oder Android-Smartphone mit dem WLAN-Netz der Kamera über die kostenlose App 'PIXPRO Remote Viewer'.