Wenn der Blauhai der elegante Segelflieger des offenen Ozeans ist, dann ist der Kurzflossen-Makohai (Isurus oxyrinchus) der kompromisslose Formel-1-Rennwagen der Meere. Mit nachgewiesenen Spitzengeschwindigkeiten von über 60 bis 70 Stundenkilometern im Jagdsprint und spektakulären Sprüngen bis zu sechs Meter hoch aus dem Wasser ist dieser eng mit dem Weißen Hai verwandte Makrelenhai perfekt an die Jagd auf die schnellsten Knochenfische der Hochsee – wie Thunfische, Schwertfische und Dorados – angepasst.
Warmes Blut im kalten Ozean: Warum der Mako so schnell ist
Während die meisten Fische wechselwarm sind und ihre Muskulatur in kühlerem Wasser träge wird, besitzt der Makohai (ebenso wie der Weiße Hai und der Heringshai) ein ausgeklügeltes biologisches Wärmetauschsystem (Rete mirabile / Wundernetz). Die durch die Dauerarbeit der Schwimmmuskulatur erzeugte Wärme wird nicht über die Kiemen ans kalte Meerwasser abgegeben, sondern erwärmt das einströmende Blut im Gegenstromprinzip. Dadurch liegt die Körpertemperatur des Makohais bis zu 7 bis 10 Grad Celsius über der Wassertemperatur – seine Muskeln, sein Gehirn und seine großen Augen arbeiten mit verdreifachter Reaktionsgeschwindigkeit.
Kamera-Einstellungen für den schnellsten Hai der Welt
Begegnungen mit dem Makohai beim Freiwassertauchen (etwa an den Seebergen der Azoren, vor Südafrika oder vor Baja California in Mexiko) verlaufen völlig anders als bei gemächlichen Riffhaien: Der Mako taucht oft wie aus dem Nichts mit kurzen, kraftvollen Schwanzschlägen der halbmondförmigen Schwanzflosse auf, umkreist die Gruppe mit wachem Blick und beschleunigt in Sekundenbruchteilen wieder ins Blaue.
- Verschlusszeit mindestens 1/500 Sekunde (oder schneller): Mit langsamen Belichtungszeiten von 1/60 oder 1/125 Sekunde erhältst du beim Makohai fast immer Bewegungsunschärfe. Wähle im hellen Oberflächenwasser 1/500 bis 1/1000 Sekunde.
- Kontinuierlicher Autofokus (AF-C) & Serienbildmodus: Schalte deine Kamera auf kontinuierliche Schärfenachführung und schnelle Serienbildfolge. Wer gleichzeitig 4K-Videos mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde aufnimmt (etwa mit der DJI Osmo Action 5 Pro oder GoPro Hero 13 Black), fängt jede ruckartige Drehung gestochen scharf ein.