Ein Tauchgang öffnet das Tor in eine völlig andere Welt. Unter der Wasseroberfläche gelten eigene physikalische und optische Gesetze, die jede Begegnung mit Korallenriffen, Schildkröten, Wracks oder Großfischen zu einem besonderen Erlebnis machen. Damit aus flüchtigen Eindrücken dauerhafte Aufnahmen mit natürlichen Farben und hoher Detailschärfe entstehen, muss die Kameraausrüstung exakt zum Einsatzzweck passen. Zwischen einer kompakten Schnorchelkamera für den Familienurlaub, einer druckfesten Makrokamera für Kleinstlebewesen und einem ausgewachsenen Systemkamera-Gehäuse mit externen Blitzarmen liegen technisch wie preislich Welten.
Inhaltsverzeichnis dieses Ratgebers
- Die besten Unterwasserkameras & Actioncams 2026 im Schnellvergleich
- Kompakte Tough-Kamera, Actioncam, Smartphone-Gehäuse oder Systemkamera?
- Die wichtigsten Modelle 2026 im Einzelporträt (inkl. Preisprüfung)
- So wichtig wie die Kamera selbst: Licht, Videolampen & Unterwasserblitze
- Einweg-Unterwasserkamera: Wann lohnt sich der günstige Klassiker noch?
- Die Unterwasserkamera als unverwüstliche Outdoorkamera an Land
- Filmen unter Wasser: Worauf es bei 4K- und 5.3K-Aufnahmen ankommt
1. Die besten Unterwasserkameras & Actioncams 2026 im Schnellvergleich
Die technische Entwicklung der letzten Jahre hat den Markt für Unterwasserfotografie grundlegend verändert. Während früher einfache Kompaktkameras dominierten, teilen sich heute vier spezialisierte Geräteklassen das Feld: lichtstarke Outdoor-Kompaktkameras mit Mikroskop-Makromodus, hochauflösende Actioncams mit integriertem Farbtemperatursensor, vollversiegelte Tauchkameras ohne O-Ring-Verschluss sowie vakuumüberwachte Tauchgehäuse für moderne Oberklasse-Smartphones.
| Modell | Kategorie | Tauchtiefe (ohne / mit Gehäuse) | Besondere Stärke | Angebot |
|---|---|---|---|---|
| OM System Tough TG-7 | Kompakt-Unterwasserkamera | 15 m / 45 m (mit PT-059) | Lichtstarkes F2.0-Objektiv, 1-cm-Mikroskop-Makro, RAW-Format | Bei Amazon prüfen → |
| DJI Osmo Action 5 Pro | Unterwasser-Actioncam | 20 m / 60 m (mit Tauchgehäuse) | 1/1,3-Zoll-Sensor, Farbtemperatursensor & Tiefenmesser integriert | Bei Amazon prüfen → |
| GoPro Hero 13 Black | Unterwasser-Actioncam | 10 m / 60 m (mit Schutzgehäuse) | 5.3K60-Video, HyperSmooth 6.0 Stabilisierung, Wechsel-Objektive | Bei Amazon prüfen → |
| SeaLife Micro 3.0 | Vollversiegelte Tauchkamera | 60 m (permanent versiegelt) | Kein O-Ring-Pflegeaufwand, 100 % überflutungssicher, Klaviertasten | Bei Amazon prüfen → |
| SeaLife SportDiver Ultra | Smartphone-Tauchgehäuse | 40 m (mit Vakuum-Lecksensor) | Macht iPhone & Galaxy S Ultra zur vollwertigen RAW-Tauchkamera | Bei Amazon prüfen → |
| Kodak Pixpro WPZ2 | Budget-Schnorchelkamera | 15 m (ohne Zusatzgehäuse) | Echter 4-fach optischer Zoom unter 200 Euro für Schnorchler & Kinder | Bei Amazon prüfen → |
2. Unterwasserkameras heute: Die vier Systemklassen im Vergleich
Vor dem Kauf steht eine grundsätzliche Entscheidung: Soll die Kamera ausschließlich beim Schnorcheln in den ersten fünf bis zehn Wassertiefenmetern eingesetzt werden oder begleitet sie dich beim Gerätetauchen auf 18, 30 oder 40 Meter Tiefe? Der Wasserdruck steigt alle zehn Meter um rund ein Bar an. Eine Kamera, die im Swimmingpool oder am flachen Hausriff zuverlässig dicht hält, stößt beim Abstieg an einer Steilwand ohne druckfestes Zusatzgehäuse schnell an ihre mechanische Belastungsgrenze.
A. Robuste Kompakt-Unterwasserkameras (Tough-Klasse)
Echte Outdoor- und Unterwasserkameras wie die OM System Tough TG-7 (Nachfolgerin der legendären Olympus TG-6) oder die Ricoh WG-8 sind bereits ab Werk ohne Zusatzgehäuse bis 14 oder 15 Meter wasserdicht, stoßfest bis über zwei Meter Fallhöhe und frostsicher. Ihr größter Vorteil gegenüber Actioncams und Smartphones ist das optische Zoomobjektiv mit extrem kurzer Naheinstellgrenze: Nacktschnecken, Garnelen, Grundeln oder Pygmäen-Seepferdchen lassen sich aus nur einem Zentimeter Abstand formatfüllend fotografieren. Für Gerätetaucher gibt es maßgeschneiderte Polycarbonat- oder Aluminiumgehäuse (wie das OM System PT-059 bis 45 Meter), mit denen alle Tasten auch mit Neoprenhandschuhen bedienbar bleiben.
B. Moderne Actioncams im Tauchgehäuse
Wer beim Tauchen vor allem flüssige 4K- oder 5.3K-Videos von Riffhaien, Mantas, Schildkröten oder Schiffswracks aufnehmen möchte, greift 2026 fast immer zu einer aktuellen Actioncam im 60-Meter-Schutzgehäuse. Unser ausführlicher Vergleich DJI Osmo Action 5 Pro vs. GoPro Hero 13 Black beim Tauchen zeigt, wie stark sich die Bildqualität im Schwachlicht verbessert hat. Durch ihre elektronische Horizont- und Bildstabilisierung verzeihen Actioncams auch unruhige Flossenschläge in der Strömung. Wichtig zu wissen: Aufgrund des Fixfokus-Weitwinkelobjektivs benötigen Actioncams einen Mindestabstand von rund 30 bis 40 Zentimetern zum Motiv. Für winzige Makromotive sind sie ohne spezielle Vorsatz-Nahlinse nicht gebaut.
C. Vollversiegelte Tauchkameras & Smartphone-Unterwassergehäuse
Der häufigste Grund für den Totalverlust einer Kamera im Tauchurlaub ist ein einzelnes Sandkorn oder ein eingeklemmtes Haar auf dem O-Ring des Gehäuses. Genau dieses Risiko schalten zwei Konzepte aus: Die SeaLife Micro 3.0 besitzt überhaupt keine Gehäuseöffnung, sondern wird über abgedichtete Kontakte geladen und per WLAN ausgelesen. Wer dagegen ohnehin ein aktuelles Oberklasse-Smartphone (wie ein iPhone 15/16 Pro oder Samsung Galaxy S24/S25 Ultra) in der Tasche trägt, kann dessen lichtstarke Dreifach-Kamera in einem vakuumüberwachten Tauchgehäuse wie dem SeaLife SportDiver Ultra oder dem Divevolk SeaTouch 4 Max bis auf 40 bzw. 60 Meter Tiefe mitnehmen.
D. Der Königsweg für Profis: Vollformat- oder APS-C-Systemkamera im Unterwassergehäuse
Ambitionierte Unterwasserfotografen, die maximale Dynamikreserven, Wechselobjektive (Fisheye-Zoom hinter einem großen Domeport oder 60-mm- und 105-mm-Makroobjektive hinter einem Planport) und volle manuelle Blitzsynchronisation verlangen, setzen auf spiegellose Systemkameras von Sony, Canon, Nikon oder OM System in einem präzisionsgefertigten Unterwassergehäuse von Nauticam, Ikelite, Seafrogs oder Isotta. Die Bildqualität ist unerreicht, erfordert aber ein mehrfaches Budget, sorgfältige O-Ring-Pflege, Tariertraining und Reisegepäck-Reserven.
3. Die Top-Empfehlungen 2026 im Detail
OM System (Olympus) Tough TG-7
Technische Eckdaten
- Sensor & Optik: 12 MP BSI-CMOS, lichtstarkes 25–100 mm F2.0 Zoomobjektiv
- Tauchtiefe: 15 m ohne Gehäuse / 45 m im Originalgehäuse PT-059
- Besonderheit: Variable Macro System (1 cm Nahgrenze), RAW, 5 Unterwasser-Modi
Stärken unter Wasser
- + Unübertroffener Mikroskop-Modus für Kleinstlebewesen am Riff
- + Spezieller Unterwasser-Weißabgleich nach Tiefenbereich abgestuft
- + Riesiges Zubehör-Ökosystem (PT-059 Gehäuse, Ringlichter, Weitwinkel-Konverter)
Einschränkungen
- - Für Tauchgänge tiefer als 15 Meter ist das Zusatzgehäuse PT-059 Pflicht
- - 1/2,33-Zoll-Sensor bei starkem Weitwinkel kleiner als bei Systemkameras
DJI Osmo Action 5 Pro (mit 60-m-Tauchgehäuse)
Technische Eckdaten
- Sensor & Video: 1/1,3-Zoll-Sensor, 4K/120fps, 13,5 Blendenstufen Dynamik
- Tauchtiefe: 20 m ohne Gehäuse / 60 m im DJI Wasserdichten Gehäuse
- Tauch-Sensoren: Integrierter Druck-/Tiefenmesser + Farbtemperatursensor
Stärken unter Wasser
- + Startet Aufnahmen automatisch beim Abtauchen ab definierter Tiefe
- + Natürliche Farbwiedergabe ohne künstlichen Magentastich
- + Bis zu 4 Stunden Akkulaufzeit und zwei extrem helle OLED-Touchscreens
Einschränkungen
- - Fixfokus-Weitwinkel benötigt ca. 35 cm Mindestabstand zum Motiv
SeaLife SportDiver Ultra Smartphone-Tauchgehäuse
Technische Eckdaten
- Kompatibilität: Nahezu alle aktuellen iPhones & Android-Flaggschiffe (inkl. Ultra/Pro Max)
- Max. Tauchtiefe: 40 Meter (130 ft)
- Sicherheitssystem: Zweifacher Leckschutz: Elektronischer Vakuum-Drucktest + Feuchtesensor
Stärken unter Wasser
- + Nutzt die überlegene Kamera- und Rechenleistung deines eigenen Smartphones
- + Vor dem Tauchgang prüft eine Vakuumpumpe in 3 Minuten die 100-%-Dichtigkeit
- + Großer Auslösehebel und Bedienung auch mit dicken Kaltwasser-Handschuhen
Einschränkungen
- - Smartphone muss vor dem Tauchgang im Flugmodus mit aktivem Bluetooth gekoppelt werden
4. So wichtig wie die Unterwasserkamera selbst: Das richtige Licht
Wer zum ersten Mal ohne künstliche Lichtquelle in zehn oder fünfzehn Metern Tiefe fotografiert, erlebt nach dem Auftauchen oft eine Überraschung: Das am Riff so farbenprächtig leuchtende Rot einer Gorgonie oder eines Feuerfisches erscheint auf dem Kameradisplay einheitlich blaugrau oder türkisgrün. Die Ursache liegt nicht an einem Fehler der Kamera, sondern an der Physik von Licht und Farben unter Wasser: Wassermoleküle absorbieren langwelliges Licht wie ein optischer Filter. Bereits ab drei bis fünf Metern Tiefe verschwindet Rot fast vollständig, ab zehn bis fünfzehn Metern folgt Orange, ab zwanzig Metern Gelb.
Wo kein rotes Licht mehr vorhanden ist, kann auch der beste automatische Weißabgleich keine roten Farbwerte mehr rekonstruieren. Deshalb führt ab wenigen Metern Tiefe kein Weg an künstlichem Licht vorbei. Dabei müssen Unterwasserfotografen zwischen zwei grundverschiedenen Lampentypen unterscheiden:
- Normale Tauchlampe (Spotlicht): Klassische Tauchlampen besitzen einen eng gebündelten Lichtkegel von 6 bis 15 Grad, um in Spalten zu leuchten oder dem Buddy Signale zu geben. Auf einem Foto oder Video erzeugt ein solcher Spot jedoch einen grellen, überbelichteten Punkt („Hotspot“) in der Bildmitte, während die Ränder dunkel absaufen.
- Unterwasser-Videolicht (Flutlicht mit 100°–120° Abstrahlwinkel): Spezielle Foto- und Videolampen leuchten den gesamten Bildwinkel eines Weitwinkelobjektivs völlig gleichmäßig ohne harten Lichtrand aus und bieten einen hohen Farbwiedergabeindex (CRI 90 bis 96), der den natürlichen Sonnenschein ersetzt. Einen fundierten Überblick über aktuelle Videolampen, Lumen-Klassen und Akkulaufzeiten findest du auf unserem Schwesterportal tauchlampe.xyz sowie in unserem Unterwasser-Videolicht & Blitz Ratgeber.
- Externer Unterwasserblitz (Strobe): Für reine Standbild-Fotografen (etwa mit der OM System Tough TG-7 im PT-059-Gehäuse) liefert ein über Lichtleiterkabel gezündeter Amphibienblitz (z. B. von Inon, Sea&Sea oder Backscatter) kurzzeitig ein Vielfaches der Lichtmenge einer Dauerlichtlampe und friert schnelle Fischbewegungen gestochen scharf ein.
Praxisregel gegen Schneegestöber im Bild (Backscatter): Richte eine Lampe oder einen Blitz unter Wasser niemals direkt von der Kameraachse aus frontal auf das Motiv. Dadurch werden sämtliche Schwebeteilchen zwischen Objektiv und Fisch direkt angestrahlt und reflektieren als weiße Punkte zurück in die Linse. Über einen seitlichen Flex- oder Kugelarm wird die Lichtquelle 30 bis 50 Zentimeter seitlich versetzt positioniert, sodass die Schwebstoffe vor dem Objektiv im Dunkeln bleiben.
5. Einweg-Unterwasserkamera als günstige Alternative für Schnorchler & Kinder
Nicht jeder Urlauber möchte für ein paar Schnorchelausflüge am Strand von Ägypten, Mallorca oder Thailand mehrere hundert Euro investieren. Genau für diesen Zweck behauptet sich die analoge Fujifilm QuickSnap Marine 800 Einweg-Unterwasserkamera seit Jahrzehnten am Markt. Ausgestattet mit einem lichtempfindlichen ISO-800-Kleinbildfilm für 27 Aufnahmen und einem druckfesten Kunststoffgehäuse bis 10 Meter Wassertiefe kostet sie weniger als zwanzig Euro, braucht keinen Akku und übersteht Sand, Sonnencreme und Stürze vom Boot problemlos.
Die Grenzen sind allerdings klar abgesteckt: Da Einweg-Unterwasserkameras keinen Blitz besitzen, gelingen farbenfrohe Bilder ausschließlich bei strahlendem Sonnenschein dicht unter der Wasseroberfläche (ideal in 0,5 bis 3 Metern Tiefe). Wer regelmäßig schnorchelt oder den Kindern sofortige Bildkontrolle auf einem Display ermöglichen will, fährt langfristig mit einer günstigen digitalen Kompaktkamera wie der Kodak Pixpro WPZ2 besser.
6. Die Unterwasserkamera als robuste Outdoorkamera über Wasser
Ein oft unterschätzter Vorteil kompakter Unterwasserkameras der Tough-Klasse (wie der OM System TG-7 oder Ricoh WG-8) liegt in ihrer Doppelnutzung an Land. Ein abgedichtetes Gehäuse, das in 15 Metern Wassertiefe dem Wasserdruck standhält, schützt die Elektronik ebenso zuverlässig vor feinem Wüstensand, Salzwassergischt beim Segeln, strömendem Starkregen auf Bergtouren, Schlamm beim Mountainbiken oder eisigen Temperaturen bis minus zehn Grad Celsius beim Skifahren. Wer beim Wildwasser-Rafting, Kajakfahren oder Canyoning fotografiert, muss das Gerät nicht nach jedem Foto wieder in einem wasserdichten Packsack verstauen, sondern trägt es griffbereit mit einer Handschlaufe oder Spiralsicherung an der Schwimmweste.
7. Filmen mit der Unterwasserkamera: Worauf es beim Kauf ankommt
Bewegte Bilder aus der Unterwasserwelt – von der eleganten Flugbewegung eines Mantarochens über das Pulsieren einer Qualle bis zum Schwarmverhalten tausender Glasfische – stellen besondere Anforderungen an Kamera und Zubehör. Achte beim Kauf für Unterwasser-Videos vor allem auf drei Kriterien:
- Hohe Bildwiederholrate (mindestens 4K mit 60 oder 120 Bildern pro Sekunde): Unter Wasser wirkt die eigene Bewegung durch Dünung und Flossenschlag oft unruhig. Wenn du mit 60 oder 120 fps filmst und das Material im Schnittprogramm auf 50 Prozent verlangsamst (leichte Zeitlupe), gleitet die Kamera scheinbar schwerelos wie auf Schienen durch das Riff.
- Zuverlässiger Unterwasser-Weißabgleich ohne Farbflackern: Ältere Actioncams wechselten während einer Aufnahme oft sprunghaft zwischen Grünstich und unnatürlichem Violett. Moderne Modelle wie die DJI Osmo Action 5 Pro nutzen dafür einen dedizierten Farbtemperatursensor, der den Weißabgleich gleitend an die tatsächliche Wassertiefe anpasst.
- Zweihand-Kameratray statt wackeligem Selfie-Stick: Ein einhändig gehaltener Stab überträgt jedes Zittern der Hand direkt auf das Video. Ein Aluminium-Handgriff-Tray mit zwei Griffen (wie man es von Kameragehäusen kennt) stabilisiert die Wasserlage enorm und bietet oben direkt zwei Kugelköpfe zur Montage von Videolampen.
Große Action-Cam Unterwasser Vergleichstabelle 2026
Hier siehst du alle 8 aktuellen Unterwasser-Actioncams und 360-Grad-Kameras von DJI, GoPro, Insta360 und Akaso im direkten technischen Vergleich (oder lies unseren ausführlichen Action-Cam Unterwasser Vergleich 2026):
| Merkmal | DJI Osmo Action 5 Pro* | DJI Osmo Action 4* | GoPro Hero 13 Black* | Insta360 Ace Pro 2* | Insta360 X4* | GoPro Hero 12 Black* | Akaso Brave 8* | Akaso EK7000 Pro* |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einstufung | Testsieger Tauchen | Preis-Leistungs-Sieger | 5,3K-Detail-Referenz | Leica-Optik & Klappdisplay | 360-Grad-Spezialist | Bewährter Allrounder | Bestes Budget-Modell | Einsteiger unter 90 EUR |
| Sensor & Fotoauflösung | 1/1,3 Zoll CMOS (40 MP) | 1/1,3 Zoll CMOS (10 MP) | 1/1,9 Zoll CMOS (27 MP, 8:7) | 1/1,3 Zoll 8K-CMOS (50 MP) | Dual 1/2 Zoll CMOS (72 MP 360 Grad) | 1/1,9 Zoll CMOS (27 MP, 8:7) | 1/2 Zoll CMOS (48 MP) | 1/3 Zoll CMOS (16/20 MP) |
| Videoauflösung & Bildrate | 4K / 120 fps (13,5 Blendenstufen) | 4K / 120 fps | 5,3K / 60 fps & 4K / 120 fps | 8K / 30 fps & 4K / 120 fps (PureVideo) | 8K / 30 fps (360 Grad) & 5,7K / 60 fps | 5,3K / 60 fps & 4K / 120 fps | 4K / 60 fps (nativ) | 4K / 30 fps (Full HD 60 fps empfohlen) |
| Tauchtiefe ohne Gehäuse | 20 m (IP68, mit Tiefensensor) | 18 m (IP68) | 10 m (nicht für Gerätetauchgänge) | 12 m (IPX8) | 10 m (unter Wasser ohne Kuppel unscharf) | 10 m | 10 m (IPX8) | Nicht wasserdicht ohne Gehäuse |
| Tauchtiefe mit Tauchgehäuse | 60 m (Original Tauchgehäuse) | 60 m (Original Tauchgehäuse) | 60 m (GoPro Protective Housing) | 60 m (Insta360 Dive Case) | 50 m (Unsichtbares Tauchgehäuse Pflicht) | 60 m (GoPro Protective Housing) | 60 m (separates Tauchgehäuse) | 40 m (Gehäuse im Lieferumfang) |
| Farbtemperatursensor / UW-WB | Ja (dedizierter Hardware-Farbsensor) | Ja (dedizierter Hardware-Farbsensor) | Nein (Software-AWB) | KI-Unterwasser-Farbkorrektur (Dual-Chip) | AquaVision 2.0 in Insta360 App | Nein (Software-AWB) | Nein (Tauchmodus im Menü) | Nein (Tauchmodus / Rotfilter nötig) |
| Farbtiefe & Log-Profil | 10-Bit D-Log M & HLG | 10-Bit D-Log M | 10-Bit GP-Log & HLG-HDR | I-Log & Active HDR | 10-Bit Farbprofil | 10-Bit GP-Log | 8-Bit Standard | 8-Bit Standard |
| Akkulaufzeit (Herstellerangabe) | bis 240 Min. (1.950 mAh Extreme Plus) | bis 160 Min. (1.770 mAh Extreme) | bis 150 Min. (1.900 mAh Enduro) | bis 180 Min. (1.800 mAh) | bis 135 Min. (2.290 mAh) | bis 155 Min. (1.720 mAh Enduro) | ca. 90 Min. je Akku (2× 1.550 mAh inkl.) | ca. 75 Min. je Akku (2× 1.050 mAh inkl.) |
| Displays & Bedienung | Dual-OLED-Touchscreens + Drucktasten | Dual-LCD-Touchscreens + Schnellwahltaste | 2,27 Zoll Rück-Touch + 1,4 Zoll Front | 2,5 Zoll 180-Grad-Klapp-Touchscreen | 2,5 Zoll Gorilla-Glass-Touchscreen | 2,27 Zoll Rück-Touch + 1,4 Zoll Front | Dual-Color-Screens (Rück-Touch + Front) | 2,0 Zoll Rück-Touchscreen (kein Frontdisplay) |
| Richtpreis | ca. 379 EUR | ca. 269 EUR | ca. 399 EUR | ca. 419 EUR | ca. 479 EUR | ca. 329 EUR | ca. 259 EUR | ca. 79 EUR |
| Kaufen & Testbericht | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest |
Alle Einzeltests: Actioncams, 360-Grad-Kameras & Unterwasser-Drohnen (ROVs)
Große Vergleichstabelle 2026: Alle 8 Unterwasser-Kompaktkameras im direkten Vergleich
In der folgenden Vergleichstabelle haben wir alle aktuell auf Amazon erhältlichen wasserdichten Kompaktkameras – vom 5-fach-Zoom-Topmodell bis zur günstigen Schnorchelkamera – mit ihren wichtigsten technischen Eckdaten gegenübergestellt:
| Merkmal | OM System Tough TG-7* | Pentax WG-8 (Ricoh WG-8)* | Pentax WG-90 (Ricoh WG-90)* | Pentax WG-1000* | Kodak Pixpro WPZ2* | Panasonic Lumix DC-FT7* | SeaLife Micro 3.0* | SeaLife ReefMaster RM-4K* |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einstufung | Referenz & Makro-König | 20m Tiefe & 6-LED-Ring | Robuster Allrounder | Einsteiger mit 4× Zoom | Amazon-Bestseller < 180€ | 31-Meter-Tiefenrekord | 100% Überflutungssicher | Kompaktes 40m-Tauchset |
| Sensor & Format | 1/2,33 Zoll BSI-CMOS (12 MP, RAW) | 1/2,3 Zoll BSI-CMOS (20 MP, JPEG) | 1/2,3 Zoll CMOS (16 MP, JPEG) | 1/2,3 Zoll BSI-CMOS (16,35 MP) | 1/2,3 Zoll BSI-CMOS (16,35 MP) | 1/2,3 Zoll MOS (20,4 MP) | 1/2,3 Zoll Sony CMOS (16 MP, RAW DNG) | 14 MP Panasonic CMOS |
| Objektiv & Lichtstärke | 25–100 mm (4× Zoom), Lichtstärke f/2.0–4.9 | 28–140 mm (5× Zoom), f/3.5–5.5 | 28–140 mm (5× Zoom), f/3.5–5.5 | 27–108 mm (4× optischer Zoom), f/3.0–6.6 | 27–108 mm (4× optischer Zoom), f/3.0–6.6 | 28–128 mm Leica Vario-Elmar (4,6× Zoom, OIS) | 100 Grad Festbrennweite f/2.8 | 140 Grad Fisheye-Weitwinkel |
| Tauchtiefe ohne Gehäuse | 15 m (IPX8) | 20 m (bis zu 2 Stunden am Stück) | 14 m (IPX8) | 15 m (bis zu 1 Stunde) | 15 m (IPX8) | 31 m ohne Zusatzgehäuse (Rekordwert) | 60 m (permanent versiegelt ohne Klappen) | Innenkamera entnehmbar |
| Tauchgehäuse / Schutz | 45 m (Gehäuse PT-059 optional) | Kein Zusatzgehäuse vorgesehen | Kein Zusatzgehäuse vorgesehen | Inkl. Silikon-Schutzhülle & Karabiner | Kein Zusatzgehäuse nötig bis 15 m | Nicht erforderlich (bis 31 m druckfest) | Kein Gehäuse nötig (fest vergossen) | 40 m (Pressure-Lock-Gehäuse inklusive) |
| Makro-Fähigkeit | 1 cm Nahgrenze (Mikroskop & Focus Stacking) | 1 cm Nahgrenze + 6-LED-Makro-Ringlicht ums Objektiv | 1 cm Nahgrenze + 6-LED-Makro-Ringlicht | 5 cm Nahgrenze | 5 cm Nahgrenze | 5 cm Nahgrenze | 38 cm (mit optionaler Makrolinse ab 10 cm) | 30 cm bis unendlich |
| Besonderheiten beim Tauchen | 5 UW-Modi, Thermometer, Manometer, Lichtleiter-Blitz | 4K-Video, GPS, 37-mm-Filtergewinde, Webcam-Modus | Unterwasser-Modus (Doppelbild mit/ohne Blitz), bis -10 Grad | Echter optischer Zoom unter 220 EUR, Unterwasser-Farbmodus | WLAN-Bildübertragung aufs Smartphone, extrem griffiges Gehäuse | Integrierter elektronischer Sucher (EVF), 4K-Foto/Video | 64 GB interner Speicher, Klaviertasten für dicke Handschuhe | Rändelschraube presst O-Ring trocken an, Trockenkapsel im Gehäuse |
| Richtpreis | ca. 499 EUR | ca. 399 EUR | ca. 319 EUR | ca. 209 EUR | ca. 165 EUR | ca. 490 EUR | ca. 649 EUR | ca. 429 EUR |
| Kaufen & Testbericht | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest | Preis prüfen* Zum Einzeltest |