Hinter der Marke Easypix Aquapix steht ein Kölner Unternehmen, das sich seit vielen Jahren auf preiswerte, bunte Unterwasser- und Freizeitkameras für Kinder, Familien und Schnorchler spezialisiert hat. Im deutschsprachigen Elektronikhandel und auf Amazon gehören vor allem zwei Modelle zu den Dauerbrennern: die besonders günstige Easypix Aquapix W2024 „Splash“ (ab ca. 55 Euro) und das deutlich besser ausgestattete Dual-Screen-Spitzenmodell Easypix Aquapix W3048 „Edge“ (ca. 95 bis 109 Euro). Wir zeigen dir im direkten Vergleich, warum zwischen beiden Modellen im Urlaubsalltag Welten liegen.
Easypix Aquapix W3048 Edge vs. W2024 Splash: Der entscheidende Unterschied beim Akku
Auf den ersten Blick sehen beide Kameras wie farbenfrohe Unterwasserkameras mit 3 Metern maximaler Tauchtiefe aus. Doch in der täglichen Urlaubspraxis gibt es einen technischen Unterschied, den jeder Käufer vorab kennen sollte:
- Easypix Aquapix W2024 Splash (Batteriebetrieb): Das günstige Einsteigermodell arbeitet mit zwei klassischen AAA-Batterien (Microzellen). Da ein Farbdisplay im Wasser relativ viel Strom zieht, ist ein Satz normaler Alkaline-Batterien oft schon nach 30 bis 45 Minuten Schnorcheln leer. Das heißt: Du musst das abgedichtete Batteriefach im Urlaub fast täglich öffnen, um die Zellen zu wechseln – und jedes Öffnen am Sandstrand erhöht das Risiko, dass sich ein Sandkorn auf die Gummidichtung legt. (Tipp: Falls du die W2024 nutzt, verwende ausschließlich hochwertige NiMH-Akkus wie Panasonic Eneloop).
- Easypix Aquapix W3048 Edge (Lithium-Ionen-Akku + Dual-Screen): Die W3048 Edge besitzt einen kräftigen 1.500-mAh-Lithium-Ionen-Akku, der deutlich länger durchhält und über USB aufgeladen wird. Zusätzlich verfügt sie über einen riesigen 3,0-Zoll-Hauptbildschirm auf der Rückseite und ein 2,0-Zoll-Frontdisplay für Unterwasser-Selfies.
Easypix Aquapix W3048 Edge (Dual-Screen Unterwasserkamera)
Technische Eckdaten
- Sensor: 13 MP CMOS-Sensor nativ (bis 48 MP interpoliert)
- Displays: 3,0 Zoll (7,6 cm) Rückdisplay + 2,0 Zoll (5,0 cm) Frontdisplay
- Wasserdichtigkeit: bis 3 Meter Tiefe ohne zusätzliches Gehäuse (IP68)
- Videoauflösung: 4K (30 fps interpoliert) / 2,7K / Full-HD 1080p (30 fps)
- Objektiv & Fokus: Fixfokus f/2.2 (Fokusbereich ab 1,5 m bis unendlich) + 16x Digitalzoom
- Akku & Speicher: 1.500 mAh Li-Ion Akku (wechselbar) / microSD bis 64 GB
Stärken unter Wasser
- + Sehr große Displays (3,0 Zoll hinten, 2,0 Zoll vorn) – unter der Tauchmaske gut ablesbar
- + Kräftiger 1.500-mAh-Lithium-Ionen-Akku reicht für einen kompletten Strand- und Schnorcheltag
- + Robuste, gummierte Gehäusekanten überstehen auch Stürze am Poolrand problemlos
- + Deutsche Bedienungsanleitung und unkomplizierter Support durch Easypix in Köln
Einschränkungen
- - 4K-Video und 48-MP-Fotos sind digital hochgerechnet (am besten auf 13 MP Foto und 1080p Video stellen!)
- - Fixfokus erst ab ca. 1,5 Meter scharf – nicht für kleine Muscheln oder Nahaufnahmen geeignet
- - Maximal 3 Meter Wassertiefe (reine Schnorchel- und Schwimmbadkamera)
Ehrlicher Blick auf „48 Megapixel“ und „4K“ bei der Aquapix W3048 Edge
Wie fast alle Schnorchelkameras in der Preisklasse um 100 Euro wirbt auch die Aquapix W3048 Edge auf dem Gehäuse mit „48 MP“ und „4K Video“. Technisch steckt im Inneren ein solider 13-Megapixel-CMOS-Sensor. Wenn du im Menü 48 Megapixel auswählst, rechnet die Kamera-Software jedes echte Bildpunkt-Quadrat digital auf fast die vierfache Dateigröße hoch (Interpolation). Dadurch entstehen keine zusätzlichen Details an den Fischen, aber die Speicherkarte wird viermal so schnell voll und das Speichern nach jedem Auslösen dauert länger.
Unser Praxistipp für die besten Ergebnisse mit der Aquapix W3048 Edge: Stelle die Fotoauflösung im Menü direkt auf die nativen 13 Megapixel und die Videoauflösung auf 1080p Full-HD. Damit arbeitet die Kamera spürbar flotter, löst fast ohne Verzögerung aus und liefert bei gutem Sonnenlicht im Pool oder am Meeresstrand klare, farbenfrohe Erinnerungsfotos.
Für wen lohnt sich die Easypix Aquapix – und wann sollte man mehr ausgeben?
Die Easypix-Aquapix-Serie ist die richtige Wahl, wenn du eine sorgenfreie Kinder- und Urlaubskamera bis 3 Meter Tiefe suchst, die beim Schnorcheln an der Wasseroberfläche, auf der Wasserrutsche im Aquapark oder beim Kajakfahren nass werden darf, ohne dass man um sein teures Smartphone bangen muss. Sobald du jedoch tiefer als 3 Meter tauchen möchtest, Nahaufnahmen von kleinen Krabben und Korallen machen willst oder einen echten optischen Zoom für weiter entfernte Schildkröten brauchst, solltest du rund 70 Euro drauflegen und zur Kodak Pixpro WPZ2 (bis 15 m, 4x optischer Zoom) oder zur Pentax WG-1000 (bis 15 m, 4x optischer Zoom) greifen.
Alle aktuellen Unterwasser-Kompaktkameras findest du im direkten Datenvergleich in unserer Übersicht Unterwasserkameras im Vergleich 2026.